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miet- und wohnungseigentumsrecht.

Mietrecht

Ein Großteil der Deutschen lebt in Mietswohnungen - gerade in Städten. Das macht das Mietrecht zu einem bedeutenden Rechtsgebiet. Das deutsche Mietrecht unterscheidet zwischen einer gewerblichen und einer Nutzung zu Wohnzwecken. Das Wohnraummietrecht verfügt über einen sehr ausgeprägten Mieterschutz mit der Folge, dass viele mietvertragliche Regelungen zu Lasten der Mieter unwirksam sein können, beispielsweise Regelungen zu Schönheitsreparaturen, Betriebskosten, Kündigungsfristen. Dieser ausgeprägte Mieterschutz besteht jedoch nicht im Bereich des Gewerbemietrechts! Wir beraten Sie daher auch bereits vor Abschluss eines Mietvertrages über eine Wohnung oder einen Gewerberaum und besprechen eventuelle Fallstricke, um einen späteren teuren Prozess zu vermeiden. Selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch rechtssichere Mietverträge, die regelmäßig an die aktuelle Rechtsprechung angepasst werden.

Auch während des Mietverhältnisses kann es zu Streit zwischen Vermieter und Mieter kommen, beispielsweise wenn Mängel an der Mietsache auftreten und der Mieter mindern möchte, die Heiz- und Betriebskostenabrechnung erstellt worden ist, der Mieter ein Haustier halten, seine Mietsache untervermieten oder seine Wohnung gewerblich nutzen möchte oder wenn der Vermieter die Miete erhöhen möchte. Auch zu diesen Fragen beraten wir Sie gerne und arbeiten an einer Lösung in Ihrem Sinne.

Der Mieter ist weg und die Wohnung ist in einem unvermietbaren Zustand? Auf Mietnomaden hereingefallen? Der Vermieter zahlt die Kaution nicht, obwohl Sie die Wohnung ordentlich hinterlassen haben? Wenden Sie sich an uns, wir helfen Ihnen. Seit Jahren vertreten wir sowohl Vermieter, als auch Mieter in allen Fragen des Mietrechts - individuell, unkompliziert, ergebnisorientiert und kostenbewusst.

Wohnungseigentumsrecht (WEG)

In einer Wohnung wohnen, aber zugleich Eigentümer sein? Eigentümer sein, aber trotzdem "Miete" zahlen? Das macht das Wohnungseigentumsrecht möglich. Bevor das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) eingeführt wurde, gab es in einigen Ländern sogenanntes Stockwerkseigentum, spöttisch in Süddeutschland als "Händelhaus" ("Streithaus") bezeichnet. Das WEG gibt dem Zusammenleben in einer Wohnungseigentumsgemeinschaft nun einen rechtlichen Rahmen, um Streit zu vermeiden. Allerdings gilt es, diesen Rahmen auch auszufüllen. Gerade, wenn Sie beabsichtigen, eine Eigentumswohnung zu erwerben, sollten Sie sich mit Begriffen wie Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung, Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, Sondernutzungsfläche, Miteigentumsanteil, Hausgeld und Eigentümerversammlung auseinandersetzen. Wir beraten Sie hierzu umfassend über Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer und beantworten Ihre Fragen.

Auch Wohnungsverwalter beraten wir regelmäßig – von der zulässigen Werbung über die Bereitstellung stets aktualisierter rechtssicherer Mietverträge bis hin zur tatkräftigen und personellen Unterstützung bei Eigentümerversammlungen.. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass im Wohnungseigentumsrecht regelmäßig sehr kurze Fristen von einem Monat herrschen. Wenn Sie sich über einen Beschluss Ihrer Eigentümergemeinschaft ärgern und diesen aus der Welt haben wollen, wenden Sie sich kurzfristig an uns – wir stehen Ihnen auch für eine schnelle Beratung gern zur Verfügung!

Zwangsversteigerung

Sie überlegen, Immobilieneigentum zu erwerben? Bestimmt haben Sie über einen Kaufvertrag nachgedacht, Annoncen gelesen, vielleicht sogar einen Makler aufgesucht. Aber haben Sie dabei über die Möglichkeit nachgedacht, ein Objekt aus einer Zwangsversteigerung zu erwerben?

Bei einer Zwangsversteigerung wird eine Immobilie am Amtsgericht in einem öffentlichen Termin versteigert. Vorab wird durch einen gerichtlich bestellten Gutachter ein sogenanntes Verkehrswertgutachten erstellt, in dem das Objekt mit Fotos, Lagebeschreibung und Bauzustand vorgestellt wird. Auszüge aus den Verkehrswertgutachten finden Sie ebenso wie die Versteigerungstermine im Internet, die Gutachten können auch vorab bei dem Amtsgericht eingesehen werden. Auch im Termin selbst ist eine Einsichtnahme möglich.

Als Bietinteressent sollten Sie auf jeden Fall eine Bietsicherheit zum Versteigerungstermin mitbringen. Diese beträgt in der Regel 10 % des Verkehrswertes. Bitte beachten Sie, dass die Bietsicherheit jedoch nicht in bar geleistet werden kann. Über die Formen der Sicherheitsleistung beraten wir Sie gerne, ebenso über den Ablauf eines solchen Verfahrens sowie über die Wirkung des Zuschlagsbeschlusses und über Sonderkündigungsrechte für den Fall, dass Sie ein vermietetes Objekt ersteigern wollen oder ersteigert haben.

Unsere Berufsträger nehmen seit Jahren Versteigerungstermine vor den Amtsgerichten in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus wahr und verfügen daher über eine entsprechende Erfahrung, die wir gerne mit Ihnen teilen.